DJK will klimaneutral werden - Jahreshauptversammlung zeigt sich offen für die Zukunft

Die DJK Blau-Weiß Münster will zu ihrem 100. Geburtstag im nächsten Jahr ihre Sporthalle fit für die Zukunft machen. „Wir wollen und können unsere Liegenschaft klimaneutral betreiben“, verkündete Frank Schmalle im Namen des Vereinsvorstands den 63 DJKlern, die zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in die vereinseigene Sporthalle gekommen waren. Nach bereits mit Fachleuten geführten Gesprächen kann das Dach der Sporthalle in drei Variationen für das Vorhaben genutzt werden. Bei der ersten Variante kann soviel Strom erzeugt werden, wie die Halle für ihren Betrieb benötigt. Bei die beiden anderen Varianten kann sogar noch überschüssiger Strom direkt vermarktet werden. „Bei allen Varianten muss der Verein aber erst einmal investieren“, erklärte Schmalle.

Die Investition wird sich, so die jetzigen Berechnungen, in acht Jahren amortisieren. Die Mitglieder erteilten ihrem Vorstand nach langer und sehr sachlicher Diskussion schließlich mit breiter Mehrheit die Genehmigung ein Darlehen von bis 100.000 Euro aufzunehmen, wenn die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens erwiesen ist. Die Berichte des Vorstands und der Abteilungen befassten sich alle mehr oder weniger mit der Coronapandemie. Viele Aktivitäten konnten nicht stattfinden. Doch trotz aller Probleme hielten die Mitglieder der DJK die Treue. „Die Austritte aus dem Verein sind genau im Schnitt der vergangenen Jahre“, konnte Thomas Meinel, einer der drei Vorsitzenden, nicht ohne Stolz verkünden. Auch finanziell steht die DJK trotz des Ausfalls der Fastnacht noch auf gesunden Füßen. Das ging aus dem ersten Rechenschaftsbericht der im letzten Jahr neu gewählten Rechnerin Heike Matheis hervor. Dass die beiden Wettkampfabteilungen Tischtennis und Sportkegeln am meisten unter der Pandemie zu leiden hatten, versteht sich von selbst. Keine Ligaspiele, keine

Meisterschaften und oft sogar kein Training. Das geht schon an die Substanz dieser Abteilungen. Umso erfreuter waren die Mitglieder als Abteilungsleiter Martin Heckwolf (Tischtennis) fast gleichlautend verkünden konnten, dass sie immer noch gleiche Anzahl von Spielerinnen und Spielern für die Verbandsrunde 2021/22 melden konnten.Der Vorstand hatte im vergangenen Jahr hervorragende Arbeit geleistet. Deshalb war die einstimmige Entlastung keine Überraschung. Zuwachs erhält das Führungsgremium durch einen zweiten Rechner. Markus Heckwolf hat sich bereiterklärt Rechnerin Heike Matheis zu entlasten. Die Versammlung wählte ihn einstimmig. Die beiden Kassenprüfer Uwe Frühwein und Heiko Huther bleiben nach dem einstimmigen Votum der DJKler zwei weitere Jahre im Amt. Wegen ihrer besonderen Verdienste um die DJK Münster wurden Waltraud und Günter Huther zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die feierliche Übergabe der Urkunde und die Laudatio findet beim Vereinsabend statt. Es war eine diskussionsfreudige Jahreshauptversammlung, die aber nie die Gemeinsamkeit aus den Augen verlor. Und es war eine Jahreshauptversammlung die die Zukunft im Blick hatte.

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